Braun Restaurierungen (8)

CV 11

Nachdem ich zwei Quad II Endstufen erfolgreich restauriert hatte, wollte ich mir als nächstes wieder ein Röhrenprojekt vornehmen.
Einige Zeit hatte ich mich mit dem Gedanken an den Selbstbau einer Endstufe oder auch zweier Monoblöcke getragen, als ich zufällig den CV 11 fand, um den es hier geht.
Diese Verstärker, die Teil des 1959 vorgestellten Studio 2 waren, sind nur in einer Stückzahl von 1.960 hergestellt worden (Angabe Herr Kaupp BraunSammlung Kronberg) und demzufolge heute ausgesprochen selten zu finden.
Vor allem im Kontext anderer Audio-Geräte aus der gleichen Zeit fasziniert der CV 11 durch seine ausgesprochene Schlichtheit. Das Gehäuse besteht lediglich aus dem Chassis, einer licht-grau lackierten Hülle aus Stahlblech und dem Bodenblech. Sogar auf einen Netzschalter wurde verzichtet. Der Verstärker wurde über das zugehörige Steuergerät CS 11 in Betrieb genommen.

L 910

Was mir noch zu meiner zweiten Röhrenanlage, bestehend aus CV 11, CVV 11, CE 16 und PCS 5 fehlte, war ein Paar adäquate Lautsprecher.
Die bis dato genutzten L 40 erfüllten meine Ansprüche einfach nicht.
Eigentlich hatte ich nach einem Paar L 60 Ausschau gehalten, aber die Aufstellung auf Kufen im Querformat wollte nicht so recht zur Raumsituation passen.

PCS 5

Eigentlich ist ein analoger Plattenspieler heute, wo man seine Musikkonserven in sehr guter Qualität als .flac Dateien auf dem hauseigenen Server liegen hat, ja ein Anachronismus.
Um so mehr, wenn es sich um ein Gerät aus den frühen 60er Jahren handelt.
Aber der PCS 5 und eigentlich noch mehr der mit dem SME 3009 bestückte PCS 52 standen schon seit vielen Jahren auf meiner Wunschliste.
Und zu einem CSV 13 gehört nun mal auch ein solcher Plattenspieler.